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Voraussetzungen für Krankenkassenantrag:
Dauer der Kurzzeitpflege

Kurzzeitpflege

Kurzzeit-, Ersatz- oder Verhinderungspflege? Was ist, wenn Sie Ihren pflegebedürftigen Angehörigen einmal für eine bestimmte Zeit nicht selbst versorgen können?

Etwa, weil Sie selbst erkrankt sind oder in den Urlaub fahren? Weil sich der Gesundheitszustand Ihres Angehörigen vorübergehend verschlechtert oder die Wohnung pflegegerecht umgebaut werden muss? Für diese Fälle ist eine Kurzzeitpflege eine hilfreiche Option.

Im Rahmen der Kurzzeitpflege können Pflegebedürftige, die normalerweise zu Hause leben, für einen kurzen Zeitraum in einer vollstationären Einrichtung wohnen. Die Pflegekasse zahlt einen Zuschuss zu den Kosten der pflegerischen Versorgung, der medizinischen Behandlungspflege sowie für die soziale Betreuung. Unterkunft und Verpflegung und Investitionskosten müssen die Gäste auch hier selbst tragen.

Eine Alternative zur Kurzzeitpflege ist die Ersatz- oder Verhinderungspflege: Wenn Sie beispielsweise verreist oder erkrankt sind, wird Ihr pflegebedürftiger Angehöriger im Rahmen der Ersatzpflege weiter zu Hause versorgt.

Voraussetzung ist, dass er dort bereits seit mindestens sechs Monaten gepflegt wird. Die Pflegekasse beteiligt sich auch hier an den Kosten.

Kurzzeitpflege Pflege
 

Leistungen

Grundpflege

z. B. Waschen und Baden, An- und Auskleiden, aktivierende Übungen, mundgerechtes Zubereiten der Mahlzeiten und Hilfe beim Essen und Trinken.

Behandlungspflege

Medizinische Hilfeleistungen z. B. Verbandswechsel, Wundversorgung, Injektionen, Einreiben, ggf. Stoma- Versorgung, PORT-Versorgung etc.

Reinigung, Besorgungen

Zimmerreinigung, Wäschereinigung von privater Kleidung, Einkäufe von Zeitungen, Bücher usw.
Erfüllung persönlicher Wünsche: Unsere hauseigene Köchin bereitet für unsere Bewohner die meisten Speisen nach Art der gutbürgerlichen Küche zu.